Liebe Interessierte des 61. Berner Distanzmarsches der Sektion Bern des SVMLT

Als neue Verantwortliche dieses traditionellen Anlasses begrüsse ich Sie recht herzlich auf unserer Webseite und freue mich über Ihr Interesse am 61. Berner Distanzmarsch.

Es ist mir eine Freude und eine grosse Ehre, dass ich die Verantwortung für diesen traditionsreichen Wettkampf der Sektion Bern des Schweizerischen Verbandes Militär-Leistungssport und -Tradition, kurz SVMLT, übernehmen durfte. Ich werde alles daransetzen, dass die erfolgreiche Durchführung des Berner Distanzmarsches auch in Zukunft gewährleistet ist und ihm der Erfolg beschert wird, den er verdient.

Nach einigen turbulenten Wochen kehrt langsam Ruhe ein, sodass wir die noch anstehenden Arbeiten fortlaufend erledigen können. Es ist mir bewusst, dass es noch einiges zu erledigen gibt und wir auf die Mitarbeit aller angewiesen sind. Ich bin jedoch der festen Überzeugung, dass wir den Teilnehmenden wiederum ein tolles Erlebnis bieten können.

Gestatten Sie mir, an dieser Stelle kurz auf den Ursprung des Berner Distanzmarsches einzugehen um aufzuzeigen, wie wichtig eine Weiterführung dieses Anlasse ist. Im Jahre 1956 sprach man von der «Ungarnkrise». Politisch befanden wir uns in einer sehr heiklen Lage, von der auch die Schweiz betroffen war. Eine Auswirkung war u.a. die Verknappung des Treibstoffes, was zu allgemeinen Fahrverboten führte. In diese Zeit fiel auch die Organisation der alljährlichen Hauptversammlung der Sektion Bern des SVMLT. Doch die Sektionsmitglieder liessen sich damals durch diese Fahrverbote nicht beirren. Im Gegenteil: Der Not gehorchend kamen die beiden «Gründerväter», die Herren Offiziere Walter Bürki und Heinz Krähenbühl (nachmaliger langjähriger Wettkampfkommandant) auf die glorreiche Idee, sich auf «Schusters Rappen», also zu Fuss, an den Versammlungsort in Zihlbrücke (Pont du Thielle), zu begeben. Somit war der Grundstein zum Berner Distanzmarsch gelegt. Damals hatte jedes Sektionsmitglied die Möglichkeit, von seinem Wohnort aus zu starten. Der Start musste jeweils nur durch eine offizielle Stelle (Polizeiposten, Post, Bahnhofsvorstand, Pfarrer etc.) beglaubigt werden. Dies war übrigens im Reglement noch weit bis in die 80er Jahre vorgesehen.

Nun steht der 61. Berner Distanzmarsch vor der Türe und es ist meine ehrenvolle Aufgabe, dieser traditionsreiche Anlass so lange wie möglich erfolgreich durchzuführen.

Ich schliesse mit dem Aufruf, uns auch als Funktionär(in) oder Helfer(in) tatkräftig zu unterstützen. Wir haben noch einige helfende Hände nötig (von denen kann man nie zu viel haben) und bitte Interessierte sich per Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder bei mir persönlich (079 414 74 68) zu melden.

Ich freue mich, Sie alle, ob jung oder alt, zivil oder in Uniform, ob in der Gruppe, als ganze Familie oder einfach als marschbegeisterte Einzelperson am Berner Distanzmarsch begrüssen zu dürfen. Alle sind willkommen, ob als Teilnehmende oder Helfende!

Auf bald, am 02. Dezember 2017 in Sand-Schönbühl.

Schweizerischer Verband Militär-Leistungssport und -Tradition, Sektion Bern

Der Wettkampfkommandant

Oberst Weyermann Sabin

 

 

 

___________________________________________________________________________________________

ACHTUNG KORRIGENDA:

Auf der versandten Ausschreibung haben sich zwei Fehler eingeschlichen:

Auf der Titelseite: Wir sind natürlich in der Mehrzweckhalle und nicht in der Merhzweckhalle

Auf der Marschkarte, Rubrik "Zur Beachtung": Natürlich muss die Startzeit so gewählt werden, dass Urtenen-Schönbühl und nicht Thun nicht vor 14:00 Uhr erreicht wird.

Wir entschuldigen uns für diese Versehen und sind überzeugt, dass diese Sie nicht daran hindern, an unserem tollen Anlass teilzunehmen.